Vom Praktikum auf die Großbaustelle

22.09.2026
Vince hat seine Karriere mit einer Ausbildung im Straßenbau begonnen und ist heute auf wechselnden Baustellen im Einsatz. Im Interview erzählt Vince, was ihn an der Arbeit begeistert, warum Teamarbeit für ihn entscheidend ist und welche Ziele er für seine Zukunft bei STRABAG hat.
Vince, Facharbeiter © STRABAG
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Stell dich doch kurz vor: Wer bist du und was machst du aktuell?

Vince: Ich bin Vince und seit September 2017 im Straßenbau unterwegs. Angefangen habe ich mit meiner dreijährigen Ausbildung als Straßenbauer und bin seitdem im Gewerk geblieben.
Heute arbeite ich als Facharbeiter auf unterschiedlichen Baustellen – vom klassischen Straßenbau bis hin zu größeren Infrastrukturprojekten. Besonders spannend finde ich die Abwechslung draußen auf der Baustelle: kein Tag ist wie der andere und man ist immer mitten im Geschehen.

Du hast deine Ausbildung bereits bei uns gemacht. Wie bist du damals auf uns aufmerksam geworden und warum der Straßenbau?

Vince: Auf den Beruf bin ich tatsächlich über eine Zeitungsanzeige gekommen. Danach habe ich ein einwöchiges Praktikum bei STRABAG in Augsburg gemacht – direkt auf einer Baustelle an der B17.
Da war schnell klar: Das passt. Am Anfang war alles neu, ich hatte das Gefühl, ich starte mit „zwei linken Händen“, aber genau das hat sich ziemlich schnell geändert. Es hat einfach Spaß gemacht, direkt praktisch zu arbeiten und zu sehen, wie etwas entsteht.

Wie hast du deine Ausbildungszeit erlebt?

Vince: Die Ausbildung war sehr praxisnah aufgebaut und gut strukturiert. In den ersten Wochen ging es darum, Abläufe kennenzulernen und ein Gefühl für die Arbeit auf der Baustelle zu bekommen – immer begleitet von erfahrenen Kolleginnen und Kollegen.
Schritt für Schritt wurde ich dann stärker eingebunden und konnte immer mehr Arbeiten selbstständig übernehmen.

Besonders wertvoll waren die Ausbildungswochen in Stockdorf, wo wir in intensiven Praxiseinheiten die Grundlagen des Straßenbaus gelernt haben – zum Beispiel Pflastern und verschiedene handwerkliche Techniken.
Auch das STRABAG-Ausbildungszentrum in Bebra war eine lehrreiche Ergänzung, weil man dort vieles noch einmal vertiefen und unter realistischen Bedingungen üben konnte. Dadurch konnte man das Gelernte direkt festigen und sicherer im Alltag werden.

  • Die Zusammenarbeit mit erfahrenen Kolleginnen und Kollegen, die ihr Wissen weitergeben, hat meine Entwicklung zusätzlich unterstützt.

    Vince
    Facharbeiter

Was hat dich motiviert, deinen Weg nach der Ausbildung im Unternehmen fortzusetzen?

Vince: Vor allem die Vielfalt der Aufgaben und Baustellen. Kein Projekt ist wie das andere – jede Baustelle bringt eigene Herausforderungen, unterschiedliche Abläufe und neue technische Anforderungen mit sich. Genau das macht den Job spannend.

Ich war zum Beispiel am Flughafen, in Memmingen, in Kitzingen oder auf der A6 im Einsatz, aber auch auf kleineren Baustellen oder Bahnhöfen. Dabei lernt man immer wieder andere Arbeitsweisen und Herangehensweisen kennen.
Dazu kommt das starke Teamumfeld: Die Zusammenarbeit mit erfahrenen Kolleginnen und Kollegen, die ihr Wissen weitergeben, hat meine Entwicklung zusätzlich unterstützt.

Du hast im klassischen Tiefbau und im Glasfaserausbau gearbeitet. Was hat dir daran besonders gefallen?

Vince: Interessant war vor allem, die Bauweise und Abläufe kennenzulernen. Im Glasfaserausbau geht es häufig um sehr präzises Arbeiten im Leitungsbau – zum Beispiel beim Verlegen von Leerrohren, in die später die Glasfaser eingeblasen wird.
Dabei muss alles genau passen, damit der spätere Einbau problemlos funktioniert.

Die Arbeiten sind klar strukturiert und wiederkehrend, was einem zwar Sicherheit gibt und den Blick für Genauigkeit schärft, auf Dauer aber auch etwas gleichförmig werden kann. Umso spannender war für mich deshalb der Wechsel zu Projekten mit mehr Abwechslung und unterschiedlichen Anforderungen.


 
Seit diesem Jahr bist du am Flughafen Memmingen im Einsatz. Was ist dort anders und was reizt dich an dieser neuen Herausforderung?

Vince: Am Flughafen ist vieles nochmal eine andere Hausnummer. Die Arbeiten sind sehr speziell und stark durchgeplant – zum Beispiel beim Einbau von Versorgungsleitungen rund um den Flugbetrieb oder bei den Anforderungen an die Start- und Landebahn. Das ist technisch und organisatorisch sehr komplex und in dieser Form für mich neu gewesen.

Spannend ist vor allem, dass jede Tätigkeit exakt abgestimmt sein muss, weil der Flugbetrieb weiterläuft und alles reibungslos funktionieren muss. Das bringt eine ganz andere Dynamik in den Arbeitsalltag.

Die Umgebung ist am Anfang natürlich beeindruckend, wenn Flugzeuge direkt neben der Baustelle starten und landen. Mit der Zeit wird das zwar Alltag, bleibt aber trotzdem besonders – vor allem, wenn ein Bundeswehrflieger direkt über die Fläche rollt oder startet.

Welche Ziele hast du für deine berufliche Zukunft?

Vince: Der nächste Schritt wäre für mich in Richtung Vorarbeiter. Danach schaue ich, wie sich mein Weg entwickelt – vielleicht mache ich irgendwann noch den Meister.

  • Ich möchte mich auf jeden Fall weiterentwickeln und mehr Verantwortung übernehmen.

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Wenn du neuen Azubis einen Tipp geben könntest – welcher wäre das?

Vince: Ganz klar: aufmerksam sein und viel beobachten. Viele Dinge lernt man am besten, indem man anderen genau zuschaut. Gleichzeitig sollte man keine Scheu haben, Fragen zu stellen und mit anzupacken.

Vielen Dank für die spannenden Einblicke in deinen Karriereweg, lieber Vince. Wir wünschen dir für die Zukunft alles Gute!