Abenteuer Tunnelbau: Jonas’ Trainee-Einsatz in Kanada

09.03.2026
Im Interview erzählt er, wie er zu STRABAG kam, welche Stationen ihn geprägt haben und warum ihm der Schritt ins Ausland so viel bedeutet hat.
Jonas in Kanada © STRABAG
© STRABAG

Von Bonn nach Toronto: Jonas hat während seines technischen Traineeprogramms drei Monate auf einer Tunnelbaustelle in Kanada gearbeitet. 

Jonas, wie bist du zu STRABAG gekommen und warum hast du dich für das Traineeprogramm entschieden?

Jonas: Ich bin seit März 2024 bei STRABAG und habe hier mit dem technischen Traineeprogramm gestartet. Der Weg dahin kam eher zufällig: Durch meinen Stiefvater, hatte ich schon länger Kontakt zur Baubranche. Während meines Bauingenieur-Studiums war ich Werkstudent im Hochbau, über Kontakte habe ich dann von den Möglichkeiten bei STRABAG erfahren. Nach einem zweiwöchigen Schnupperpraktikum war für mich klar, dass ich das Traineeprogramm starten möchte. Die Einblicke und der Umgang im Team haben mich überzeugt.

Welche Bereiche hast du im Traineeprogramm kennengelernt?

Jonas: Ich habe viele unterschiedliche Stationen durchlaufen, unter anderem die Bereiche Bodenmanagement, Kalkulation, Bauleitung und rechtliches Management. Diese Vielfalt hat mir gezeigt, wie breit der Konzern aufgestellt ist. Sehr positiv  habe ich den offenen Start wahrgenommen. Ich wurde direkt freundlich aufgenommen und habe schnell verstanden, wer welche Rolle im Team übernimmt. Das hat mir den Einstieg enorm erleichtert. Besonders spannend war natürlich auch mein Auslandseinsatz in Kanada.

Warum hast du dich für einen Auslandseinsatz in Kanada entschieden?

Jonas: Ich wollte bewusst weit weg, um mich persönlich herauszufordern, und gleichzeitig einen neuen Fachbereich kennenlernen: den Tunnelbau. Kanada bot beides.

  • Der Auslandseinsatz war für mich eine perfekte Kombination aus persönlicher Weiterentwicklung und fachlicher Vertiefung.

    Jonas
    Technischer Trainee

Was hast du während deines Auslandseinsatzes in Kanada erlebt?

Jonas: Ich habe auf einer Tunnelbaustelle gearbeitet, die Teil der Erweiterung des U-Bahnnetzes in Toronto ist. Die Tunnelbaustelle funktioniert tatsächlich ein bisschen wie eine eigene Fabrik - mit festen Prozessen, einer anspruchsvollen Logistik und hochspezialisierten, individuell für die jeweiligen Baumaßnahmen angefertigten Maschinen. Fachlich habe ich viel Praxis gesammelt und einen besseren Gesamtüberblick über Bauprozesse bekommen. Auch persönlich habe viel dazu gelernt: Zum ersten Mal länger allein im Ausland zu sein, hat mich aus meiner Komfortzone geholt.

Vor Ort habe ich außerdem andere Trainees kennengelernt, mit denen ich viel unternommen habe. Wir waren rund um Toronto und in den umliegenden Nationalparks unterwegs. Die Landschaft Kanadas war ein echtes Highlight.

Dein Fazit und Plan für die Zukunft?

Jonas: Das Traineeprogramm ist generell ein großartiger Einstieg, weil man viel Unterstützung bekommt und ein starkes Netzwerk aufbauen kann.
Aktuell arbeite ich im Verkehrswegebau und kann mir langfristig die Bauleitung gut vorstellen. Ich bin gespannt, wohin mich mein Weg noch führt.

Vielen Dank für das Gespräch und alles Gute für deinen weiteren Weg!