"Um vorne dabei zu bleiben, muss man sich ständig verbessern"

27.10.2022
Dieses Motto zeichnet nicht nur das Fertigteilwerk Mischek Systembau aus, sondern zählt zum Leitfaden von Mathias Tabor. Er ist Geschäftsführer bei Mischek und berichtet über die Innovationen hinter dem Fertigteilwerk, Herausforderungen im Alltag und den Fortschritt von morgen.
Geschäftsführer von Mischek Systembau Mathias Tabor robertkalb photographien

Das Besondere daran, im Fertigteilwerk zu arbeiten, ist, das Bauen von morgen mitzugestalten. Denn das ist es, was bei Mischek passiert: Durch ein hohes Maß an Vorfertigung kann effizienter und damit nachhaltiger gebaut werden. Intelligente Fertigteile werden im Werk vorproduziert und müssen auf der Baustelle nur noch zusammengefügt werden. Bauzeitverkürzungen und ein nachhaltigeres sowie emissionssparendes Arbeiten sind die Folge.

„Es macht mich stolz, die Zukunft mitgestalten zu können.“

Geschäftsführer von Mischek Systembau Mathias Tabor in der Fertigungshalle des Werkes robertkalb photographien

Auch wenn wir mit den verschiedenen Produkten, die wir anbieten, bereits innovative Fertigteile geschaffen haben, gibt es immer wieder neue Ideen, um das Bauen von morgen zu verbessern. Denn nur so kann man auch in Zukunft weiterkommen. Unsere Bauleiter:innen, Gruppenleiter:innen, Projektleiter:innen oder Facharbeiter:innen kommen gerne mit neuen Ideen von Fertigteilen auf uns zu, die wir dann natürlich versuchen, auch umzusetzen und marktfähig zu machen. Spannend für mich sind die Herausforderungen, die damit einhergehen. Wie implementiere ich das neue Produkt in den laufenden Produktionsprozess mit ein? Kann ich bereits vorhandene Roboter verwenden oder müssen neue beschafft werden? Wann ist das Produkt so weit, dass es in Serienproduktion gehen kann?

Gerade diese Aufgaben reizen und fordern mich und mein Team. Denn das laufende Tagesgeschäft muss auch noch bewältigt werden. Dabei kann ich auf meine Mitarbeitenden zählen. Am Morgen drehe ich gerne meine Runde im Werk und spreche mit den Kolleg:innen. Ich gebe ihnen einen Überblick und erkläre unsere angestrebten Veränderungen. Unser derzeitiges Ziel ist, die CO2-neutrale Produktion zu gewährleisten, was die Kolleg:innen sehr gut finden. Auch mir macht es Spaß, die Mitarbeiter:innen mit unseren Projekten zu motivieren.

Und genau das ist das Schöne an meiner Arbeit: Die Abwechslung, die mit den Veränderungsprozessen und dem Fortschritt einhergeht. Zurzeit konzentrieren wir uns auf die Themen CO2-Neutralität, Energiesparen und Nachhaltigkeit. Die komplexen Anforderungen, die dadurch auf uns zukommen, sind neben dem laufenden Geschäft nicht immer leicht zu bewältigen. Langweilig wird es hier nicht.

Zu meinen Aufgaben zählt auch, herauszufinden, was ist denn erforderlich, um neue Produkte oder Veränderungen zu implementieren? Nicht nur technisch, sondern auch menschlich. Wir müssen flexibel sein, wir müssen offen für Neues sein. Am Ende schätzen unsere Mitarbeitenden unsere Innovationen aber sehr und sind stolz, sich mit ihnen identifizieren zu können. Auch ich freue mich, Teil des Teams im Fertigteilwerk zu sein und die Zukunft mitgestalten zu dürfen.