Vom Polier zum Wegbegleiter

18.08.2026
38 Jahre, zahlreiche Baustellen, viele Herausforderungen und unzählige Begegnungen! Wenn Stefan auf seine Zeit bei STRABAG zurückblickt, denkt er vor allem an eines zurück: die Menschen. Mit seinem Eintritt in den Ruhestand endet zwar ein langes Berufsleben, doch die Spuren, die er hinterlassen hat, werden bleiben.
Stefan, Ausbilder und Baugeräteführer im Ruhestand © Laura Schellig/STRABAG
© Laura Schellig/STRABAG

Der Traum von großen Maschinen

Schon während seiner Schulzeit stand für Stefan fest, dass er Baumaschinist beziehungsweise Baugeräteführer werden möchte. Die Faszination für große Maschinen begleitete ihn von Anfang an.

Nach ersten beruflichen Stationen, kam Stefan 1992 zu einem Vorgängerunternehmen von STRABAG. Dort startete er als Baggerfahrer und legte den Grundstein für seine Karriere.

Mehr Verantwortung, mehr Möglichkeiten

Vier Jahre nach seinem Einstieg entschied sich Stefan für eine Weiterbildung zum geprüften Polier. Das Abendstudium absolvierte er parallel zu seinem Berufsalltag. Rückblickend ist er überzeugt, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

In den folgenden Jahren arbeitete er als Polier auf unterschiedlichsten Baustellen. Von Autobahnprojekten zu Ortsdurchfahrten und Rastanlagen: Die Bandbreite seiner Aufgaben war groß. Dabei übernahm er zunehmend Verantwortung und sammelte wertvolle Erfahrungen im Bauwesen.

Entscheidung mit großer Wirkung

Der Wechsel in die Rolle des Ausbildungskoordinators entstand eher zufällig. Nach einer schwierigen Phase dachte Stefan sogar darüber nach, das Unternehmen zu verlassen.
Ein Gespräch mit seinem technischen Direktionsleiter eröffnete ihm jedoch eine neue Perspektive: Ausbilder werden. Die Arbeit mit jungen Menschen entwickelte sich für Stefan schnell von einer Alternative zur Herzensaufgabe.

  • Die Azubis zu betreuen und sich um sie zu kümmern – das ist einfach das Schönste.

    Stefan
    Ausbilder und Baugeräteführer im Ruhestand

Verantwortung für die nächste Generation

Besonders gefallen hat Stefan immer der direkte Kontakt zu den Auszubildenden. Für ihn ging es dabei um mehr als fachliche Ausbildung. Ihm war wichtig, junge Menschen zu unterstützen und ihnen Orientierung zu geben.

Über die Jahre entstanden so zahlreiche vertrauensvolle Beziehungen. Viele Auszubildende sahen in Stefan nicht nur einen Ansprechpartner für berufliche Fragen, sondern auch einen wichtigen Begleiter auf ihrem Weg ins Berufsleben. Oft blieb der Kontakt sogar lange nach Abschluss der Ausbildung bestehen.

Miteinander auf Augenhöhe

Die Arbeitswelt hat sich in den vergangenen Jahrzehnten spürbar verändert. Auch Stefan hat diesen Wandel erlebt. Während früher auf Baustellen oft ein deutlich rauerer Ton herrschte, setzte er in der Zusammenarbeit mit Auszubildenden auf Offenheit, Vertrauen und Respekt. Dabei war ihm ein ehrlicher und unkomplizierter Umgang besonders wichtig.
 

Jedes Projekt ein sichtbarer Erfolg

Trotz aller Veränderungen in seiner Laufbahn ist für Stefan eines immer gleichgeblieben: die Begeisterung für das Bauwesen.
Besonders schätzt er, dass die eigene Arbeit am Ende sichtbar wird. Straßen, Bauwerke oder andere Projekte entstehen durch die gemeinsame Leistung vieler Menschen.
 

  • Am Ende des Tages zu sehen, was man geschafft hat. Das ist etwas Besonderes.

    Stefan
    Ausbilder und Baugeräteführer im Ruhestand

Vom ersten Tag an die richtige Wahl

Wenn Stefan seinem jüngeren Ich heute einen Rat geben könnte, wäre dieser einfach: Er würde seinen Weg genauso noch einmal gehen. Vielleicht etwas gelassener, aber mit derselben Leidenschaft.

Mit seinem Eintritt in den Ruhestand endet für Stefan eine beeindruckende Karriere. Sein größtes Vermächtnis sind jedoch nicht die Baustellen, an denen er gearbeitet hat, sondern die vielen Menschen, die er begleitet und gefördert hat.