Start-up-Mindset trifft STRABAG
Vom Start-up in die Konzernwelt
Bevor Nik zu STRABAG kam, war er viele Jahre in der Start-up-Szene aktiv. Zuletzt gründete er selbst ein Unternehmen im Bereich E-Mobility. Acht Jahre lang baute er das Geschäft erfolgreich auf, bevor er sich beruflich neu orientieren wollte.
„Ich wollte verstehen, wie ein großer Konzern funktioniert und gleichzeitig weiterhin an neuen Ideen und Geschäftsmodellen arbeiten“, erzählt Nik. Bei STRABAG fand er genau diese Kombination. Die Rolle in der Unternehmensentwicklung bot ihm die Möglichkeit, seine Erfahrungen aus dem Venture Building einzubringen und gleichzeitig Teil eines stabilen, internationalen Unternehmens zu werden. Ihn hat vor allem gereizt, Innovation dort voranzutreiben, wo der Hebel besonders groß ist , in einer Branche, die unsere Städte und Infrastruktur nachhaltig prägt.
Potenziale erkennen und weiterentwickeln
Nik arbeitet bei STRABAG im Team New Business Models . Sein Team unterstützt verschiedene Unternehmensbereiche dabei, neue Geschäftsfelder und Geschäftsmodelle zu entwickeln.
Der Prozess beginnt meist mit einer Idee oder einer ersten Hypothese. Gemeinsam mit den Unternehmensbereichen prüfen wir zunächst die zentralen Geschäftsannahmen, validieren Markt, Kunden und Wettbewerb und entwickeln daraus konkrete Geschäftsmodelle. Anschließend begleiten wir diese bis zu ersten Pilotprojekten und Kunden.
„Wir verstehen uns als strategischer Dienstleister für die Unternehmensbereiche. Gemeinsam prüfen wir, ob und wie aus einer Idee ein tragfähiges Geschäftsmodell entstehen kann.“
Kein Tag wie der andere
Einen klassischen Arbeitsalltag gibt es für Nik nicht. Die Arbeit erfolgt projektbasiert, meist in Projekten mit einer Laufzeit von rund drei Monaten. Dabei wechseln Themen, Ansprechpartner:innen und Herausforderungen ständig.
Zu seinen Aufgaben gehören unter anderem:
- Markt- und Wettbewerbsanalysen
- Workshops und Strategiearbeit
- Interviews mit internen und externen Expert:innen
- Entwicklung von Geschäftsmodellen
- Ableitung konkreter Handlungsempfehlungen
Gemeinsam für klimaresiliente Städte
Eines der Projekte, an denen Nik maßgeblich mitgearbeitet hat, ist „Entsiegelung Plus“. Dahinter steckt ein ganzheitliches Angebot für klimaresiliente Außenräume.
Die Idee: STRABAG bündelt verschiedene bestehende Leistungen zu einer Komplettlösung für Städte, Gemeinden und Unternehmen. Von der Planung über die Entsiegelung versiegelter Flächen bis hin zu Wassermanagement und strukturierter Bepflanzung erhalten Kund:innen alles aus einer Hand.
Angesichts zunehmender Hitzebelastung und häufiger Starkregenereignisse gewinnen solche Lösungen immer mehr an Bedeutung.
„Das Besondere ist nicht die einzelne Leistung, sondern dass wir alle Kompetenzen zusammenbringen und als integrierte Lösung anbieten“, sagt Nik. „Spannend wird es dann, wenn daraus ein Produkt entsteht, das für den Kunden einfach verständlich ist und einen echten Mehrwert bietet.“
Eine der größten Herausforderungen bestand darin, verschiedene Unternehmensbereiche zu koordinieren und auf ein gemeinsames Ziel auszurichten. Gleichzeitig wurde eine Website aufgebaut, Referenzprojekte identifiziert und ein Pilotprojekt vorbereitet.
Nachhaltigkeit als persönliche Motivation
Besonders begeistert Nik die Arbeit an nachhaltigen Geschäftsmodellen. Schon in seiner früheren Tätigkeit im Mobilitätsbereich beschäftigte er sich intensiv mit Themen rund um Klimaschutz und Dekarbonisierung.
Auch im Bausektor sieht er großes Potenzial, um positive Veränderungen anzustoßen.
„Hier liegen enorme Hebel. Neue Geschäftsmodelle können einen wichtigen Beitrag leisten, um nachhaltigere Lösungen in die Praxis zu bringen.“
Was Start-ups und Konzerne voneinander lernen können
Durch seine Erfahrungen in beiden Welten erkennt Nik viele Unterschiede, aber auch überraschend viele Gemeinsamkeiten.
Während Entscheidungen in Start-ups oft schneller getroffen werden, profitieren große Unternehmen von ihrer Stabilität und ihren Ressourcen. Gleichzeitig sieht er auch bei STRABAG zunehmend einen experimentellen Ansatz: Ideen werden getestet, Pilotprojekte umgesetzt und neue Angebote Schritt für Schritt weiterentwickelt.
„Man baut Hypothesen auf, testet sie am Markt und lernt daraus. Dieses Denken kenne ich aus der Start-up-Welt und sehe ich heute auch in vielen Projekten bei STRABAG.“
Produkte mit Zukunft gestalten
Aktuell arbeitet Nik gemeinsam mit seinem Team an einem neuen strategischen Handlungsfeld innerhalb des Konzerns: „Eigene Produkte“.
Gemeinsam mit den Unternehmensbereichen wird daran gearbeitet, Produkte transparenter zu machen und die Produktdenke im Konzern stärker zu verankern.
Ziel ist es, zusätzlich zum klassischen Projektgeschäft neue Potenziale zu erschließen und wiederholbare Lösungen für Kund:innen anzubieten.
Offenheit, Mut und Eigeninitiative
Wer in der Unternehmensentwicklung arbeiten möchte, sollte vor allem eines mitbringen: den Mut, auf Menschen zuzugehen.
Neben Neugier und Kommunikationsstärke sind für ihn auch Ausdauer und Geduld entscheidend. Denn innovative Ideen entstehen selten über Nacht, dafür können sie langfristig einen echten Unterschied machen.