Vom Bauhelfer zum Azubi: Kazims Weg bei STRABAG
Hallo Kazim, bitte stelle dich kurz vor: Wer bist du, wie lange arbeitest du schon bei STRABAG und in welcher Rolle?
Kazim: Hallo, ich bin Kazim, 29 Jahre alt. Ich habe zuvor bereits einige Zeit als Bauhelfer im Straßenbau bei STRABAG in Würzburg gearbeitet und mich dann entschieden, die Ausbildung zum Straßenbauer zu machen. Aktuell bin ich im 1. Lehrjahr.
Wie kam es dazu, dass du eine Ausbildung begonnen hast, obwohl du bereits bei STRABAG gearbeitet hast?
Kazim: Ich wollte schon lange bei STRABAG arbeiten und als ich die Chance bekam, habe ich mich sehr gefreut und direkt zugesagt. Als ich später gefragt wurde, ob ich mir eine Ausbildung vorstellen könne, habe ich nicht lange gezögert – ursprünglich hatte ich das gar nicht geplant. Aber ich habe schnell gesehen, dass es eine super Möglichkeit ist, in einem großen Konzern eine Ausbildung zu machen und Fuß zu fassen. Eine Ausbildung ist wichtig und eröffnet mir viele Chancen zur beruflichen Weiterentwicklung.
Hat sich durch den Wechsel in die Ausbildung etwas verändert?
Kazim: Auf jeden Fall. Gerade finanziell war es am Anfang eine Umstellung. Auch auf der Baustelle hat sich einiges geändert: Früher habe ich Aufgaben verteilt, heute bin ich derjenige, der sie erhält und umsetzt. Und dann ist da noch die Berufsschule – mit knapp 30 Jahren wieder die Schulbank zu drücken und mit verschiedenen Altersgruppen zu lernen, ist eine Herausforderung.
Hilft dir deine bisherige Baustellenerfahrung bei deiner Ausbildung?
Kazim: Definitiv. Ich habe vorher hauptsächlich in der Asphaltkolonne gearbeitet und bekomme jetzt Einblicke in viele verschiedene Bereiche. Meine handwerkliche Erfahrung hilft mir dabei, mich schnell in neue Aufgaben reinzudenken und sie umzusetzen. Außerdem kenne ich durch meine Zeit als Bauhelfer bereits viele Abläufe und das Unternehmen – das ist ein großer Vorteil.
Was war bisher die größte Herausforderung in deiner Ausbildung und wie hast du sie gelöst?
Kazim: Die größte Umstellung war für mich, nicht mehr derjenige zu sein, der die Aufgaben an die Azubis verteilt, sondern sie von anderen zu bekommen und auszuführen. Eine weitere Herausforderung ist der Altersunterschied – viele der anderen Azubis sind deutlich jünger. Durch die Berufsschule und die überbetriebliche Ausbildung habe ich viel mit ihnen zu tun.
Meine Lösung ist, dass ich bewusst offen an die Situation rangegangen bin, viel zugehört habe und mich wieder in die Rolle als Lernender eingefunden habe. Mit der Zeit bekommt man Routine, wächst in die neuen Aufgaben rein und findet auch im Team schnell seinen Platz.
Was gefällt dir generell am meisten an deinem Beruf?
Kazim: Ehrlich gesagt alles. Die Arbeit macht mir richtig Spaß. Ich arbeite gerne draußen – ein Bürojob wäre nichts für mich. Man übernimmt Verantwortung, arbeitet im Team und kann manche Aufgaben auch eigenständig erledigen. Außerdem sind die Tätigkeiten sehr abwechslungsreich – egal ob Pflastern, Asphalteinbau oder Kanalbau. Langweilig wird es nie.
Welche Eigenschaften muss man deiner Meinung nach mitbringen, um als Straßenbauer erfolgreich zu sein?
Kazim: Motivation, körperliche und mentale Belastbarkeit, handwerkliches Geschick, Wetterfestigkeit und Teamfähigkeit sind aus meiner Sicht die wichtigsten Eigenschaften.
Wie sieht deine Zukunft bei STRABAG aus? Hast du Ziele, die du beruflich erreichen möchtest?
Kazim: Mein erstes Ziel ist es, die Ausbildung erfolgreich abzuschließen. Wenn die Leistungen stimmen, möchte ich mich auf jeden Fall weiterentwickeln. So kann ich mir gut vorstellen, im Anschluss die Weiterbildung zum Vorarbeiter zu machen. Besonders der Bereich Asphalt / Schwarzdecke gefällt mir sehr – hier möchte ich mich zukünftig gerne weiter spezialisieren. Ich bin meinen Vorgesetzten sehr dankbar für die Möglichkeiten hier und fühle mich wohl, deshalb möchte ich langfristig im Unternehmen bleiben.
Welche Tipps würdest du jemandem geben, der überlegt, eine Ausbildung bei STRABAG zu beginnen?
Kazim: Nicht zögern – einfach machen. Und am besten vorher ein Praktikum absolvieren, um herauszufinden, ob der Beruf wirklich zu einem passt. Was STRABAG den Auszubildenden bietet, ist nicht selbstverständlich. Es wird viel investiert und man wird wirklich gut unterstützt.
Vielen Dank für deine Einblicke und weiterhin viel Erfolg auf deinem Weg, Kazim!