Tiefbau zum Anfassen: Wie Tobias im STRABAG Praktikum seinen Traumberuf entdeckt

16.02.2026
Wer derzeit eine STRABAG-Baustelle in Sachsen betritt, könnte dort Tobias begegnen. Seit einigen Wochen absolviert der Schüler ein Praktikum im Tiefbau - ein erster Schritt auf dem Weg zu seinem beruflichen Ziel, nach der Schule eine Ausbildung in diesem Bereich zu beginnen. Schon jetzt ist für ihn klar: Die Entscheidung für diesen Berufsweg fühlt sich richtig an.
Tobias, Praktikant STRABAG
STRABAG

Vom ersten Interesse zum Praktikum auf der Baustelle

STRABAG war für Tobias kein unbekannter Name. Verschiedene Baustellen im Umkreis und Social‑Media‑Beiträge hatten ihn schon neugierig gemacht. Als er dann auf der Karriere-Website mehr über die Ausbildung und den Arbeitsalltag erfuhr, war für ihn klar: Das ist genau das richtige Praktikum für mich.

Einblick in den Praktikumsalltag privat / STRABAG

Früher Start in einen abwechslungsreichen Arbeitstag

Noch bevor in der Stadt die ersten Pendler unterwegs sind, nimmt der Arbeitstag für das Baustellenteam bereits Fahrt auf. Zum Tagesbeginn versammelt sich Tobias mit seinen Kollegen im Aufenthaltscontainer, wo kurze Absprachen und ein Kaffee den Start in den Arbeitstag einleiten. Wenige Minuten später übernimmt der Polier das Wort und mit seiner Einteilung steht fest, wer welche Aufgaben übernimmt. Tobias packt jeweils dort an, wo er gerade gebraucht wird - im Graben, an der Schalung oder beim Beton. Am meisten begeistert ihn dabei das Sohlenbetonieren.

 Zu den Tätigkeiten, die Tobias besonders motivieren, gehören das Ausschalen der Betonblöcke, das Verlegen der Balken und das eigentliche Betonieren. Es sind Arbeiten, die körperlichen Einsatz und Genauigkeit verbinden und bei denen am Ende des Tages sichtbar wird, was man geleistet hat.

Faszination Maschinen

Ein Höhepunkt seines Praktikums fand gleich in der ersten Woche statt: Tobias durfte in einem Bagger Platz nehmen und die Maschine von innen betrachten. Auch Walze und Radlader lernte er kennen. Solche Erlebnisse machen das Praktikum für ihn unvergesslich und zeigen, dass der Tiefbau weit mehr als nur körperliche Arbeit ist.

Lernen, verstehen, mitdenken

Was Tobias in den ersten Wochen gelernt hat, geht weit über das Heben von Balken hinaus. Er weiß nun, wie man Rohre und Baugräben korrekt vermisst, wie Schalungen gestellt werden und wie man mit Materialien sparsam und verantwortungsbewusst umgeht. Besonders wichtig war für ihn die Erfahrung, wie entscheidend gute Kommunikation auf der Baustelle ist: zuhören, verstehen, nachfragen und von der Erfahrung der Kolleg:innen profitieren. Seine Aufgaben meistert Tobias mit zunehmender Routine.

  • Das stärkt mein Selbstvertrauen und bestätigt mich darin, im Tiefbau richtig zu sein.

    Tobias
    Praktikant

Blick in die Zukunft

Für Tobias steht mittlerweile fest: Er will eine Ausbildung im Tiefbau beginnen. Aus seinem Praktikum nimmt er nicht nur praktische Fähigkeiten, sondern auch ein Gefühl für Verantwortung, Teamarbeit und den Wert präziser Arbeit mit. Er weiß nun, was es bedeutet, Teil eines Baustellenteams zu sein und wie erfüllend es sein kann, am Ende des Tages konkrete Fortschritte zu sehen.

 Wem Tobias ein Praktikum im Tiefbau empfiehlt? Eigentlich jedem, der Freude an praktischer Arbeit hat und gern im Team arbeitet. Besonders hebt er hervor, wie abwechslungsreich die Arbeit ist und wie angenehm das Miteinander auf der Baustelle ist.

Seine Tipps für zukünftige Praktikant:innen: