Jakob ist „Deutschlands bester Straßenbauer 2025“
Als Jakob im September 2022 seine Ausbildung zum Straßenbauer im Bereich Würzburg/Aschaffenburg begann, ahnte er noch nicht, wohin ihn dieser Weg führen würde. Heute trägt er den Titel „Deutschlands bester Straßenbauer 2025“ und steckt mitten in seinem dualen Studium im Bauingenieurwesen.
Sein Interesse für die Baubranche entstand früh: Sein Großvater war Maurermeister, sein Onkel studierte denselben Studiengang, den Jakob heute absolviert. Ein Schul-Messebesuch brachte ihn schließlich zu STRABAG.
Ausbildung trifft Studium
Jakobs Einstieg bei STRABAG war gleichzeitig der erste Schritt seines dualen Studiums. Im ersten Jahr erlernte er die Grundlagen des Straßenbaus in der Berufsschule, absolvierte anschließend die überbetriebliche Ausbildung in Nürnberg und war früh auf Baustellen aktiv.
Die Zeit in Nürnberg bedeutete für ihn, länger von zuhause weg zu sein. Gleichzeitig lernte er dort viele andere Azubis kennen, woraus sich wertvolle Freundschaften entwickelt haben. „Wir gehen heute ähnliche Wege und können uns über alles austauschen“, sagt er.
Was Jakob besonders auszeichnet, ist sein Wissensdurst. Er wollte auf jeder Baustelle genau verstehen, warum bestimmte Abläufe so sind, wie sie sind.
Große Baustellen, große Lernkurven
Zu seinen persönlichen Highlights zählen Projekte wie die Deckensanierung der B469 bei Niedernberg oder die Baumaßnahmen auf der A3. Dort erlebte er hautnah, wie komplex und präzise Straßenbau ablaufen muss. Besonders begeistert haben ihn Vermessungen und Absteckungen. „Da muss man wirklich mitdenken“, erzählt er von seinen Erfahrungen.
Der Höhepunkt seiner bisherigen Laufbahn: die Auszeichnung zum besten Straßenbauer Deutschlands 2025. Die IHK ehrte ihn für die beste Abschlussprüfung. Seine Prüfung umfasste präzise Pflasterarbeiten mit verschiedenen Materialien: Granit-Kleinsteinpflaster, Mosaikpflaster, Betonplatten, Tiefbordsteine und mehr. Entscheidend dabei sind Kriterien wie Ebenflächigkeit, Genauigkeit und Passgenauigkeit.
Motivation, Unterstützung und Teamgeist
Jakob betont, wie wertvoll die Unterstützung durch das STRABAG-Team für ihn war. Die Ausbildungskoordinator:innen standen ihm jederzeit mit Rat zur Seite, und unter den Azubikolleg:innen entwickelten sich Freundschaften, die auch die gemeinsame Vorbereitung auf die Abschlussprüfung erleichterten und den Zusammenhalt stärkten. Besonders motivierend war für ihn zudem die Möglichkeit, das theoretisch Gelernte direkt auf der Baustelle anzuwenden.
Am Berufsalltag schätzt Jakob die enge Verbindung von Praxis und Theorie. Der Straßenbau vermittelt ihm das Gefühl, etwas Bleibendes zu schaffen, während das Studium ihn die technischen Hintergründe besser verstehen lässt. In seiner aktuellen Praxisphase im Büro sammelt er außerdem wertvolle Einblicke in Abrechnung und Bauleitung – ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu seinem angestrebten Berufsziel.
Zukunftsziele und wertvolle Tipps
Sein Ziel ist klar: Er möchte Bauleiter werden, das Studium erfolgreich abschließen und vielleicht irgendwann einen Master dranhängen.
Für zukünftige Azubis hat Jakob einen einfachen, aber wichtigen Rat: